Dienstag, 11. März 2014

Fukushima-Berlin...eine Schicksalsbeziehung?!


Heute ist 'Jahrestag'. Drei Jahre nach dem Erdbeben vor Japans Küste und der anschließenden 'Havarie' von drei Reaktorblöcken in Fukushima.
Es wird viel geschrieben und dem Jahrestag gedacht.
Dem will ich mich so anschließen, dass ich einige ansonsten in der Atomdiskussion ungestellte Fragen einbringe:

Die erste allgemein ungestellte Frage zum Eingang: Bebt die Erde (auch) weil die Menschheit zu tief schläft?
War das Beben vor Japan eine Reaktion der Erde, weil das 'Menschenbeben' angesichts der tiefgreifenden Schädigungen der tragenden Lebenskräfte durch künstliche Radioaktivität ausgeblieben ist?
Ist das überhaupt eine Frage?

Ich halte sie für die erste und dringendste, die mit diesem Erdbeben (und seinen Folgen) buchstäblich 'aufgebrochen' ist.
Die Frage nach der Kern-Spaltung und den dadurch 'erbeutbaren' Energien, ist die Richtungsfrage nicht nur für die Menschen, sondern für alle tragenden Wesens-Strukturen der Erde. Schon hier, bei der Einbeziehung von „tragenden Wesens-Strukturen“ in die Betrachtung der Atomenergie, ergeben sich die ersten und grundlegenden Differenzen gegenüber dem gängigen und ausschließlich auf 'materielle' Bedingungen und Prozesse ausgerichteten Verständnis der 'Kernspaltung'.
Doch genau ein solches, eigentlich schon längst überholtes Verständnis der Materie, das gewissermaßen an der 'Oberfläche der Materie' stehen bleibt, bedarf dringend einer Korrektur.
Denn im (noch) gängigen und tatsächlich 'herrschenden' Materie-Begriff bleibt außen vor, was das eigentlich Entscheidende ist und sich auch in einem wirklich zeitgemäßen Erfassung der Materie bereits zeigt. So sagt z.B. Hans Peter Dürr zur 'Vorstufe der Materie in der Potentialität der Wirklichkeit' „...das noch nicht Substanz ist, aber schon Gestalt hat!“*

Es ist also heute aus der Physik ablesbar, dass Materie gewissermaßen 'Gestaltträger' braucht. Was aber sind die 'Gestaltträger' der Materie? Was ist etwas, wenn es „noch nicht Substanz ist, aber schon Gestalt hat“?..??
Geist! 'Lebendiger Geist'. Geist-Wesenhaftes, das sich in die Materie 'ausstülpt'! Das sind die 'Wesens-Strukturen', die ich meine ...und die in der ganzen Diskussion um die Nutzung der 'Kern-Kräfte' außen vor bleiben. Wir haben es bei der 'Energie aus den Materie-Kernen' eben mit 'Wesens-Strukturen' zu tun, denen wir eine Umwandlungs-Richtung aufzwingen!
Und wie 'antworten' uns die 'Gestaltträger'? Durch Tod! Durch Verseuchung unserer Lebenssphäre!
Durch die mehr oder weniger schnelle Zerstörung unserer Lebens-Stabilitäten durch tödliche Strahlungskräfte. ( künstliche Radioaktivität)
Doch wo wird eine solche Dimension der 'Nutzung der Atomenergie' auch nur ansatzweise diskutiert? Gibt es irgendwo eine Ernsthaftigkeit, ein Erschrecken darüber, dass wir da das 'Leben selbst' angreifen?!
Wenn ich mich nicht in meiner 'Umschau' täusche, dann stehen die nächsten Verlockungen und Verheißungen auf der Matte. In England, in Polen und Afrika etc...
Und auch in Deutschland steht der 'Ausstieg aus der Kernenergie' wieder mal (und immer wieder) zur Diskussion. Was wird da nicht alles in diesen Tagen geschrieben und geschwätzt: Ob man sich das leisten kann, der Weltmarkt, die Preise, die Energiewende zu teuer etc. etc.

Ich stelle die Frage als tiefere 'Kern-Frage' mal anders herum: Vorausgesetzt die oben genannten 'Gestaltträger' hätten mit den großen mentalen Setzungen der Menschen eine 'Ebene der Wahrnehmung' und würden solche Vorhaben wie eben den Atomausstieg in Deutschland mit einem gewissen 'Eigeninteresse' beachten,
Hypothetisch angeschaut: Was 'sieht' man dann aus einer Dimension der (geistigen) Welt in der etwas „noch nicht Substanz ist, aber schon Gestalt hat“? Ist das von 'dort' aus gesehen unerheblich, ob Deutschland den Atomausstieg über eine 'Energiewende' durchsteht und durchzieht.....,oder vielleicht doch wieder in den Sumpf dumpfer 'Wirtschaftsinteressen' absinkt? Ist der Atomausstieg, den Deutschland als beispielgebenden Beweis seiner Machbarkeit als äußerst hilfreichen Impuls der ganzen Welt anheimstellen könnte, nur ein Vorgang der die Deutschen etwas angeht? Oder sind damit auch noch ganz andere (geistige) Welt-Regionen von 'Hoffnungs-Erwartungen' verbunden?
Mit dieser Frage bin ich denn beim Titel „Fukushima-Berlin...eine Schicksalsbeziehung?!“

Was könnte passieren, wenn Deutschland sich der Bewusstwerdungs-Aufgabe, die m.E. unzweifelhaft mit dem Atomausstieg verbunden ist, letztendlich (aus welchen Gründen auch immer)
doch wieder entzieht?
Wie in vielen Beiträgen meiner Blogs dargestellt, gehe ich davon aus, dass die Aktions-und Reaktionsebenen des 'Lebendigen der Erde' komplexer und komplementärer sind als man gemeinhin anzunehmen geneigt ist, ...weil ein 'geistiges Band' existiert...! Ein solches 'Band' von menschlicher Seite her nicht zu sehen, hebt das Band...und seine Wirkungen (leider) nicht auf.

In diesen Tagen kann man in den Medien einiges über 'Katastrophenpläne' seitens einer „Strahlenschutzkommission“ lesen und die Umweltministerin äußert sich mit „ein Atomunfall wie in Fukushima sei praktisch auszuschließen“. Das ist aber leider nur insoweit richtig, dass ein „Atomunfall
wie in Fukushima“ hierzulande auszuschließen ist. Jede andere Variante einer sogenannten 'Havarie' ist jederzeit auch in Deutschland möglich.
Und im 'Rückschlag' des genannten 'geistigen Bandes' vielleicht eher und wuchtiger als man sich in den Reihen der Selbstversicherer des „praktisch auszuschließen“ vorstellen kann.

Der einzige Weg des 'praktisch Auschließlich' heißt schnellstmöglicher und konsequenter Ausstieg!
Jeder Verzug, jedes Aufweichen des 'Atomausstiegs' könnte sonst verheerendste Folgen nach sich ziehen.
Fukushima war und ist ein Warnschuss an die ganze Welt!
Dass dieser 'Schuss' hierzulande mit dem gefassten Ausstiegsbeschluss ein besonderes 'Gehör' gefunden hat, mag aus einer tieferen Verbindung des japanischen und des deutschen Volkes resultieren. Er ist auf jeden Fall mit einer Bewusstseins-Aufgabe insbesondere Deutschlands verbunden. Dieser 'Aufgabe' sollte sich Deutschland nicht entziehen ...und den Atomausstieg mit allen technischen Mitteln im Rahmen einer wirklichen Energiewende vorantreiben!


Sonntag, 20. Oktober 2013

Fukushima....open End.

Bei den neuesten Meldungen zu Fukushima habe ich den Eindruck, dass das was in Fukushima tatsächlich los ist, erst jetzt in die Wahrnehmung tritt....und wenigsten ansatzweise realisiert wird 'was noch kommen kann'.
Und da ist erschreckenderweise noch einiges möglich!
Bis hin zu einem Zusammenbrechen der Abklingbecken in Reaktor 4 und einem unweigerlichen Kühlwasserverlust mit anschließender Schmelze von ca. 1500 hochradioaktiven Brennstäben.

Dann dürfte selbst Tokyo in der akuten Gefahrenzone liegen!

Was passiert dann?

Kann eine Metropole wie Tokyo mit ca. 35 Millionen Menschen überhaupt evakuiert werden?

Oder würde ein 'Abwandern' nur für diejenigen möglich sein, die es 'sich leisten' können und die entsprechenden Verbindungen haben?
Welche Teile Japans bleiben dann noch 'bewohnbar'?
Um wie viel Prozent wird das Staatsgebiet dadurch reduziert?
Wie werden die Menschen in relativ unverseuchten Gebieten auf 'Atomflüchtlinge' reagieren?
Kommen da Polizei und Militär zur 'Sicherung der Sperrzonen' zum Einsatz?
Werden ganze Städte oder Bezirke, da unrettbar verloren, als 'Atomghetto' sich selbst überlassen?

Diese Fragen erscheinen mir vor dem Hintergrund des industriepolitisch-kriminellen Geflechts im japanischen „Atomdorf“ und der bisherigen 'Krisenbewältigung', die sich namentlich durch Vertuschen und Verdrängen kennzeichnet, als schlichtweg unumgänglich. (Und selbst bei rudimentärster Neigung den Tatsachen ins Auge zu blicken als unausblendbar!)

Ähnliche Fragen sind – ggf. nationalpolitisch 'gefärbt-' selbstverständlich an alle Staaten mit Kernkraftsnutzung zu stellen.
Auch hier in Deutschland!
Hier, wo man die Energiewende in einer hanebüchenen Diskussion um die Strompreise 'auf ein vernünftiges Maß verlangsamen' will und von einem „schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie im Zeichen der Vernunft“ spricht etc.etc … und im Zeichen dergestalt selbstherrlich bescheinigter „Vernunft“einige Energie-Strategen unermüdlich selbst diesen schrittweisen Ausstieg torpedieren!
( z.B: über die EU)
Wo sind also hierzulande, um mal 'vor der Haustür zu bleiben', die Katastrophenpläne für den 'Ernstfall'? Wie sehen die aus? Was 'steht dann an'? Wer ist da auf was vorbereitet? ( jenseits des Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort)
An welcher Stelle (im Internet ?) kann sich jeder Bürger informieren, mit welchen Maßnahmen er im 'Falle des Falles' zu rechnen hat? Was wird in Ballungsgebieten wie koordiniert. Wer mißt die Radioaktivät? Wo sind die Werte – mitsamt wahrheitsbasierten Handlungsanweisungen- für die Bevölkerung erfahrbar?
Oder ist das in Deutschland ähnlich gut vorbreitet wie in Japan?

Denn da gab es keine ernstzunehmende Katastrophenplanung, weil schlichtweg ausgeschlossen wurde, dass etwas passieren konnte, von dem auf technisch-politisch- administrativer Ebene beschlossen war, dass es nicht passieren könne!
Aber es passierte trotzdem!!
Und es passierte so, dass die Menschen innerhalb von Stunden ihre Häuser verlassen und ihre Heimat aufgeben mussten. Selbst dort wo sich die Menschen retten konnten ---und mangels wahrheitsgemäßer Information sich manchmal noch in besonders verstrahlte Regionen geflüchtet hatten-sind tausende Tiere eine qualvollen Hungertodes gestorben!

Wann, so frage ich mich, geht auch dem letzten Verkünder der Mär vom billigen Atomstrom unwiderruflich auf, dass das Risiko der Atomenergie schlicht und ergreifend heißt:
und morgen in einer sterbenden Welt!!

Wann versteht auch der Allerletzte, insbesondere in den Reihen hiesiger 'Christlicher Politik', dass Fukushima ein ( letzter?!! ) Warnschuss an die gesamte Menschheit war, mit dem die Kräfte der Erde gezeigt haben, dass sie viel mehr 'können' als sich die Sachvervalter der technischen Weltunterwerfung mit ihren 'sichersten Kernkraftwerken der Welt ' jemals haben träumen lassen!!
Die schleichende Vernichtung ihrer Lebenskräfte durch Verbreitung künstlicher Radioaktivität durch Kernkraftwerke – auch nicht der 'sichersten der Welt'- kann und wird die Erde nicht reaktionslos hinnehmen.

Und in diesem Sinn GEHT FUKUSHIMA DIE GANZE WELT AN!

Aber das ist in der eigentlichen Tiefe und Konsequenz nirgendwo begriffen worden!

Angesichts von 2½ Jahren alleinigem 'Werkeln' von TEPCO, ohne ein Eingreifen der 'Weltgemeinschaft', ist zu konstatieren, dass im maßgeblichen Verbund von Atomwirtschaft, Politik und Medien die Warhrnehmungsfähigkeit gegenüber dem tatsächlich drohenden Ausmaß realer Gefahren ins Pathologische reduziert ist!
Oder wie ist das von der 'geistigen Qualität' zu bewerten, wenn die 'staatstragende' japanische Mentalität das Herbeirufen von Hilfe als Eingeständnis von 'Schwäche' definiert, die wiederum einer 'Schmach' gleichkommt ….und aus diesem Dünkel sträflich lange gezögert hat um internationale Hilfe zu bitten?!! Was ist da los in der Wahrnehmung? Was ist da buchstäblich ver-rückt, wenn es jetzt erst dahin kommt, dass 'Fukushima' endlich jenseits eines Atomindustrie-Desasters von TEPCO und einer japanischen 'Nationalbefindlichkeit' erfasst wird...und entsprechende internationale Maßnahmen 'angefragt'! werden!??

Fazit:
Wenn die Welt jetzt nicht endlich aufwacht und jenseits von Industrie-u. Gefälligkeitspolitik realisiert, dass Fukushima das 'Schlachtfeld' eines neuen leisen Weltkriegs* ist...und sich einer solchen Situation angemessen in einen 'hochgerüsteten Einsatz' begibt, stehen gravierendste Folgen für die gesamte Menschheit vor der Tür.
Auch jenseits technologischer Versuche einer Schadensbegrenzung (sofern überhaupt möglich) gilt es, endlich den buchstäblich'elementaren Widersinn'der Atomtechnik gegenüber allem Lebendigen zu begreifen...und radikal und weltweit auszusteigen!

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*s.
Atomenergie und künstliche Radioaktivität-Der leise „gegen die ganze Welt Krieg“!
( hier im Blog: http://atomwecker.blogspot.de/2012/08/atomenergie-und-kunstliche.html








Sonntag, 28. Juli 2013

Hiroshima- "Heller als tausend Sonnen" ...und die große (Aus)Blendung im 'Christlichen Abendland'


In den bedrängten und nicht ungefährlichen Zeiten in denen wir alle miteinander leben, (in einem anderen Blog-Beitrag die „Spitz auf Knopf-Company“ genannt) kommt es m.E. darauf an, buchstäblich 'alle Register' zu ziehen, um schleunigst aus der Gefahrenzone herauszukommen. 


Zeitgenossen, die sich in den gegebenen Verhältnissen wohlfühlen, werden schwerlich überhaupt nur eine 'Bedrängnis' empfinden. Okay, da mag mancher erst einiges in die Wahrnehmung bekommen, wenn ihm buchstäblich 'der Himmel auf den Kopf fällt'.

 
Für viele andere wird das 'alle Register ziehen' in seiner Dringlichkeit nachvollziehbar sein..und dennoch wird sich bei einigen Lesern eine gewissermaßen 'einschränkende Haltung' ergeben, wenn, wie hier nun im Weiteren dargestellt, auch 'Religion' im Allgemeinen und das Christentum im Besonderen mit in solche 'Register' einbezogen wird. Ein solcher Vorbehalt dürfte insbesondere bei 'kritischen Lesern' vorherrschen, denn gerade bei ihnen findet man oft die Meinung, dass 'Religion' und 'Vollbesitz der intellektuellen Kräfte' ein ziemlich unüberwindbarer Gegensatz in sich seien.
Dem kann, angesichts nicht weniger 'Religionspraktiken' rund um den Globus, leider nicht prinzipiell widersprochen werden....denn die Grenzwertigkeit mancher 'religiösen' Ereignisse hinsichtlich der Bestandsfähigkeit vor dem, was man 'den gesunden Menschenverstand' zu nennen pflegt, ist doch zu offensichtlich.
Daher wird die Neigung sich dem 'Religiösen' anzunähern, in weiten Kreisen, wenn überhaupt, wohl eher oder 'gerade noch' im Spektrum asiatisch geprägter Religionen sowie, auffallend 'aktuell', in 'indianischer Spiritualität' zu finden sein.
(Eine Orientierung in Richtung asiatischer oder indianischer Spiritualität möchte ich hier nicht in frage stellen, denn auch aus ihnen lassen sich hilfreiche Einsichten und Impulse zur Begegnung und möglichen Abwendung der derzeitigen Weltgefährdungen ableiten. Es soll aber kräftig 'angeklopft' werden, ob nicht auch über die 'eigene' Religion, über die eigenen 'Bekenntnisse' im 'christlichen Abendland' einiges im Umgang mit der Welt ganz anders fundamentiert werden kann und muss!)
Daher:
Was mich persönlich in den Aspekten des Religiösen und Spirituellen seit einigen Jahrzehnten bewegt, ist die Frage, ob das 'Christentum' zur Welterfassung unter Maßgabe einer 'Gefahrenabwehr und heilsamer Weltentwicklung' nicht auch aus seiner ureigensten inneren Substanz 'etwas zu bieten' hat? Ob mit dem Christentum etwas in die Welt gekommen ist, das eigentlich etwas ganz anderes in sich birgt, als das, was bisher maßgeblich in Erscheinung getreten ist? Etwas, das unter dem ganzen Zeit-Mantel der historisch-geschichtlichen Entwicklung der letzten zweitausend Jahre verborgen ist? Etwas, das irgendwie 'verschütt gegangen' ist oder 'bewußt entstellt und verschüttet wurde'. Aber etwas, das, jenseits menschlicher Schuld und menschlichen Vermögens oder menschlichen Versagens in unserer Welt 'angelegt' ist ... auf unsere (Wieder)Entdeckung wartet...und uns in Folge einer solchen 'Entdeckung' darauf verweisen könnte, dass auch das Christentum unsere Stellung gegenüber Welt und MitWelt neu und ganz anders begründen könnte!

Die 'Kernfrage' hinsichtlich des 'ganz anderen' hat sich mir vor über dreißig Jahren über einiges Nachdenken zur 'Kernkraft' ergeben. Der Anlaß zu diesem 'Nachdenken' kam eigentlich sehr unscheinbar und gleichsam auf leisen Sohlen daher. Es war ein Kalenderblatt.
Ein Kalenderblatt, das einer Tageszeitung zum Jahreswechsel beigelegt war, und am 6. August, dem Gedenktag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, den Eintrag hatte: „Tag der Verklärung Christi“.

Das hat mich irgendwie 'angesprochen'...und so stand ich dann etwas länger mit meinem Kalenderblatt in der Hand.(...und ahnte damals noch nicht, wie lange mich das noch 'beschäftigen' sollte.) Was ist das für ein Tag? AUCH am 6. August? „Tag der Verklärung Christi“!?
Was ist die „Verklärung Christi“?

Ich wusste damals nur aus meiner rudimentären Kenntnis des Christentums, dass Christus bei seiner Verklärung den Anwesenden in einer Strahlenhülle aus Licht „Heller als tausend Sonnen“ erschienen war. Und ebenso lautete die gebräuchlichste Metapher (und ein Buchtitel) zum Atombombenabwurf auf Hiroshima – Heller als tausend Sonnen.

Und genau diese beiden „Sonnen“, sollten, laut meinem Kalenderblatt, an einem Tag vereint sein?! War das nur Zufall? Nur eine lässliche Nebensache rein kalendarischer Übereinstimmung? Oder lag hinter den 'zwei Sonnen' an einem Tag noch etwas Tieferes?

Die Frage nach den „zwei Sonnen“, und den damit verbundenen 'Qualitäten des Lichts', hat mich danach irgendwie 'nicht mehr losgelassen'. Man könnte fast sagen, es war wie eine 'Witterung', dass da etwas „dahinter“ liegt, dass da etwas verborgen ist … und es hat mich interessiert, ob und wie die Dinge zueinander stehen und vielleicht sogar miteinander verwoben sind.

Wie Licht und Gegen-Licht?!

In Folge dieses Interesses hat sich aus der
'Kalenderblatt-Frage' dann für die weiteren Jahrzehnte eine intensivere Auseinandersetzung mit der Atomenergie* einerseits und dem Christentum andererseits ergeben.
Dazu das Wesentliche in Kurzdarstellung:

Die Verklärung Christi wird in den Evangelien so geschildert, dass Jesus einen vertrauten Kreis seiner Jünger mitnimmt „auf einen hohen Berg“. (Dieser „hohe Berg“ sei hier als
geistige Höhe vorgestellt und in erster Linie nicht als topographischer Ort) Auf diesem „Berg“ sahen die Jünger Jesus in seiner höheren, in seiner strahlenden, über-physischen Lichtgestalt. In gleißendem Licht, wie die Sonne, erschien er vor den Augen der Menschen. Die wesenhafte Liebe des Weltalls zeigte sich als reinstes Licht: Sein Antlitz war wie die Sonne!
Diese Offenbarung Christi als die wirkliche, die tatsächlich auf der Erde erschienene Liebe, als das tief-innerste
Licht der Welt. Das ist das Ereignis, dem der 6. August eigentlich gewidmet ist.
Dieser Tag sollte die Menschen er
innern, dass sie begabt sind mit den Fähigkeiten, sich durch die Kraft der Liebe hinauf zu heben in das Licht der Welt.
(Ein NEUES Licht, das erst im Verbund mit dem Menschen seine volle Wirksamkeit in der Erdenwelt entfalten kann)
Am 6. August 1945 fiel das atomare
Gegenbild vom Himmel!
Die erste Atombombe, gleichsam das
Schwarze Licht, riß tausende Menschen in einen qualvollen Tod!
Der 'Strahlen-Tod' anstelle 'ausstrahlender' NEU-Belebung alles Lebendigen!

Im Verlauf der Jahre und des Nachdenkens wurde für mich immer sicherer erkennbar, dass der Tag des ersten Atombombenabwurfs eigentlich
etwas ganz anderes 'in sich trug'. Dass eigentlich mit diesem Tag zeichenhaft etwas unendlich Hohes und Helfend-Heilendes in der Welt war ….und unter dem Deckmantel weltlich-militärischer Ränke ins brutalst mögliche Gegenteil verkehrt worden ist. In Vernichtung, Zerstörung, Krankheit und Siechtum!
Verklärung und Atomblitz
- Zwei Varianten und absolute Gegen-Manifestationen von „Heller als tausend Sonnen“!
Auf der einen Seite die -als Menschheitszukunft schlechthin-sich ins hellste und sonnengleiche Licht verwandelnde Leiblichkeit des Christus --- und auf der anderen Seite, die Vernichtung des Menschen im '
schwarzen Licht' des Atomtodes!

Diese Grund-Erkenntnis treibt mich seit jenen Tagen um und an, da es für mich immer offensichtlicher wurde, dass in der Atomenergie (militärisch als auch sogenannt „friedlich“) das absolute Gegenteil des eigentlich
Gemeinten auf den Plan tritt. Das ins Unheil umgepolte Heil im lockenden Gewandt der Absicherung zeitgenössischer Machtkonstellationen im „Gleichgewicht des Schreckens“ - und in ziviler Variante im ökonomischen Vorteil des „billigen Atomstroms“! (mitsamt der zerstörenden Wirkung der künstlichen Radioaktivität** auf alle tragenden Strukturbildungen des Lebendigen)

Doch wo wird diese 'Umpolung' gesehen, geschweige denn diskutiert?
Wo gibt es ein christliches Bemühen, die Atomkräfte tiefer zu durchschauen?

Daher kann das Kurzfazit hinsichtlich des 'Christentums und das Atomzeitalter' leider nur das eines spirituellen Versagens in zeitgeschichtlicher Dimension sein: Die beiden 'Sonnen' und ihre 'Strahlenwirkungen' sind von der tiefstmöglichen Gegensätzlichkeit und Ausschließlichkeit geprägt. ….und es gehört zu den verhängnisvollsten Irrtümern des 'Christentums' (in seinen Hauptströmungen) das nicht erkannt und in aller 'Entscheidungs-Schärfe' vor die Menschen hingestellt zu haben!

Welches
Licht also erkennt das Christentum als mit sich selbst 'zukunftsverwandt'? Erkennt es überhaupt Licht und GegenLicht?
( Mit diesen Fragen, die ggf. insbesondere für 'christliche Politiker' von Interesse sein könnte, möchte ich die heutige SONNtägliche 'Setzung am Rankgerüst' beenden)


** zur künstlichen Radioaktivität im Besonderen: http://atomwecker.blogspot.de/2012/08/atomenergie-und-kunstliche.html

Mittwoch, 19. September 2012

Ausstieg aus dem Ausstieg in Japan...eine Randnotiz


Es gibt Nachrichten, bei denen ich mich ungläubig frage, was eigentlich noch passieren muß, damit einige Zeitgenossen realisieren, dass mit der Atomenergie ein Weg beschritten ist, bei dem bei Weiterbegehung nur eines "sicher" ist:
Das Ende im Abgrund! 

Ein solch ungläubiges Fragen überkam mich angesichts der Nachricht, dass Japan seinen erst vor einigen Tagen gefassten Ausstiegsbeschluß zurücknehmen will.



Wieder einmal hat das sogenannte "Atomdorf" mit seiner Wirtschaftsvernetzung obsiegt.
Das macht mich sehr betroffen, weil ich, wie hier im Blog schon angesprochen, den Eindruck habe, dass mit der Fukushima-Katastrophe nicht nur enorme Schädigungen verbunden waren und sind, sondern ein Weckruf an die ganze Menschheit ergangen ist.
Wenn sich nun an erster Stelle Japan selbst, unter Vorrangstellung wirtschaftlicher Interessen, diesem Weckruf zu entziehen gedenkt, wird das m.E. unter Umständen nicht ohne Folgen bleiben.

Ich schreibe ganz bewusst "unter Umständen", da ich keinen Katastrophen-Horror einbringen will, doch erscheint es mir so, dass manches Zeitfenster zur Behebung eines Irrtums nicht unbegrenzt geöffnet bleibt... und bei weiter fortschreitender Irrtums-Resistenz sich die Dinge bedrohlicher entwickeln könnten als den meisten Menschen bewusst ist.
Wo ist diese 'Bedrohung' zu verorten? Kurzum: Weil die Welt anders und 'lebendiger' ist als die gängige-und grundlegend materialistisch ausgelegte-Weltanschauung zu bedenken geneigt ist!
Wie "anders" die Welt ist und mit welchen tieferen Lebenszusammenhängen und 'Gewalten' sie anzuschauen ist, ist eigentliches Generalthema dieses Blogs und in der These "dass das Elementare der Erde in reaktive Korrespondenz zum Mentalen der Menscheit kommt" bereits mehrfach benannt.
Und nach allem, was ich von den Verankerungen "reaktiver Korrespondenz" im Lebens-und Bewusstseinsleib der Erde weiß, wird das 'Mentale der Menschheit' und dessen Zerstörungsbereitwilligkeit -inbesondere im Signum des Monetären-von dort sehr genau wahrgenommen. 
Eine bewusstseinsgekoppelte Wahrnehmung des Erdorganismus sollte man möglichst auf dem Absatz - zur Kenntnis nehmen.
Dass 'in' oder gewissermaßen 'hinter' unserer Welt noch mehr 'ist' als man gemeinhin sieht und gelten lassen will, pfeift, sofern denn in die Richtung zu hören Bereitschaft vorhanden, sozusagen aus sämtlichen Löchern neuer Physik und Naturwissenschaft.
Da braucht sich niemand mehr mit dem 3-Affen-Gestus und der gefälligen Selbstversicherung, das sei ja alles 'Esoterik' und solche ginge ihn als 'Realisten' nix an, vom Acker machen.
Jetzt ist Entscheidungszeit!

Und wenn nun in Japan der finanziell verlockende aber dem tieferen Lebens-Sinn der Erde selbst widersprechende Weg der Atomenergienutzung weiter beschritten werden soll, ist m.E. nicht auszuschließen, dass
die Erde selbst - eben aus dem Lebens-und Bewusstseinsleib ihrer selbst- dies zu verhindern trachtet!
Diese 'Bedrohung' aus den 'reaktiven Ebenen der Erde selbst' gilt nach meiner Sicht der Dinge für alle Nationen und Völker, die meinen, den Weckruf von Fukushima ungehört vorbeigehen zu lassen.
Nochmal: Atomenergie bedroht das Leben und die Erde selbst!
Ein fortgesetzter Vernichtungsfeldzug der Menscheit gegen die grundlegensten Stabilitäten allen Erdenlebens vermittels Atomenergie (mit einhergehender Radioaktivitätsverbreitung) und eine auf der Resonanzebene der Erde selbst hervorgerufene 'Abwehrschlacht'  - auch mittels 'Natur'katastrophen - kann vom Menschen nur verloren werden!!

Montag, 6. August 2012

"Mutter Erde" - Das Mentale der Menschen und das Elementare der Erde



Text vom Sept. 2011 zu Atomenergie, Fukushima und den Verbindungen des Mentalen der Menschen mit dem Elementaren der Erde. Immer noch brandaktuell!



Im letzten Jahr kam mir, auf dem Umweg über den Lesetisch meiner Tochter, der Roman "Der Schwarm" von Robert Schätzing in die Hände.
Erst habe ich nur mal so 'hineingelesen'. Dann kam ich aber schon nach einigen Seiten nicht mehr aus dem Lesen raus … und habe so den ganzen Roman innerhalb einiger Tage 'verputz'.

In dem – überaus spannend geschriebenen- Roman geht es, kurz zusammengefasst, um eine sich zunehmemd vernetzende und letztendlich weltweit agierende Offensive von Meeresbewohnern diverser Gattungen gegen den Menschen und dessen Umtriebe und technische Manifestationen in den Weltmeeren. Das fängt an mit dem Angriff bisher harmloser Makrelen auf ein kleines Fischerboot vor Peru, geht weiter über kleinste Würmer, die sich in unterseeische Steilhänge an Küsten Norwegens bohren und diese kollabieren lassen, durch Rutschungen und Meeressenkungen ausgelöste Tsunamis, Angriffe von Orcas auf Touristenschiffe und etliche andere Ereignisse, die man kurzum benennen könnte: Das Meer ist die Dummheit und Hybris der Menschheit kräftig satt und haut dieser die Folgen ihres Handelns mit gewaltigen Katastrophen um die Ohren. 
Das Interessante an der Geschichte - und der Grund, warum ich das hier einbringe- aber ist, dass irgendwann eine der Hauptfiguren des Romans darauf kommt, dass diese Angriffe nicht aus einer tumben Sphäre biologischer Instinkte kommen können, sondern von einer überragenden Intelligenz, älter als der Mensch, koodiniert und gelenkt sein müssen.
Beim Lesen dieser Stelle, an der jemand dahinter kommt, was da eigentlich los ist, hatte ich das Gefühl, dass der Autor da unversehens eine Wirklichkeit beschreibt, die mich auch schon seit geraumer Zeit 'umtreibt': Die Lebensebenen der Erde sind intelligent und vernetzt!

Das Wasser und seine Lebewesen, sind nicht bar jeglicher reaktiver Qualitäten gegenüber dem Menschen! Das Meer mit seinen 'Bewohnern' kann zum Gegenangriff übergehen!

Ist das nur Fiktion?
Nur Romanstoff für das Abenteuer im Lesesessel?
Oder kann so etwas – jedenfalls in der Richtung – wirklich geschehen?
Wäre das möglich?
Die Frage nach einer solchen Möglichkeit, stellte sich mir vor allem nach der Ölpest im Golf von Mexiko und der relativen Folgenlosigkeit auch dieser Katastrophe.
Kurze Betroffenheit-Arie in den Konzernzentralen... inkl. geflissentlicher Pflicht-Entlassung ... und der Ölbohr-Wahnsinn in der Tiefsee geht ungebremst weiter!!

Doch, wer kennt wirklich die Stabilitätsverhältnisse von Meeresböden?
Wer kann sicher sagen, wie sich Druck und Gewicht unter einigen Kilometern Wasser verändern, wenn das darunter liegende Öl abgepumpt wird?

Es ist nicht zu erwarten, dass die Dinge sich so abspielen werden wie in Schätzings Roman, aber etwas in dieser Richtung liegt nach meinem Empfinden förmlich 'in der Luft'.

Kommt in Gestalt von Romanen und fiktiven Geschichten mit reichlich Katastrophen-Kitzel, tatsächlich und entscheidend die Frage auf uns zu, ob in etlichen Lebensbereichen eine tiefere, und bezogen auf den Menschen reaktionsfähige, Intelligenz vorhanden ist?
Ich kann mich des Eindrucks nicht entziehen, dass es genau diese Frage ist, die neuerdings in vielen Geschichten, Romanen, Filmen etc. in unterschiedlichsten „Einkleidungen“ auftritt …. und hinter den Vorhängen des Alltagsgetriebes ganz kräftig rumort.
(Egal ob das Meer und seine Bewohner sich wie im „Schwarm“ intelligent vernetz oder z.B. in „Avatar“ die Intelligenz der Natur im Verbund mit den Ureinwohnern eines fernen und fiktiven Planeten sich gegen die raubbauende Eindringlinge von der Erde zur Wehr setzt, -eine ähnliche Darstellung von vernetzter Abwehrschlacht der Natur findet sich auch schon im „Herr der Ringe“- es ist ist nicht von der Hand zu weisen, dass in diversen Bereichen des populären Literatur- u. Filmschaffens, eine Intelligenz-und Bewusstseins-Grundlage der Natur dargestellt wird.)

Nochmal: Ist das nur Fiktion? 
Ist das lediglich eine „Story“, die gerade ganz gut zu vermarkten ist?
Oder liegt da unterschwellig etwas in der Zeit, das nun irgendwie, und sei es über moderne „Mythen“, an die Oberfläche drängt …. und eigentlich ernsthaft ins Bewusstsein kommen will?
Sind diese ganzen Geschichten, die zur Zeit, und des öfteren enorm erfolgreich, um die Welt ziehen nur von ungefähr da, oder geht uns das etwas mehr an als sich bei oberflächerlicher Betrachtung vermuten lässt?
Nach meinem Empfinden geht es um Letzteres! Da ist viel mehr 'angesagt'.

Ich habe den Eindruck, dass das Verhältnis Mensch-Leben-Natur in vielschichtiger Weise 'neu formatiert' und irgendwie 'enger' wird.
Mensch und Natur werden zueinder 'bezogener' . Gewissermaßen gibt es immer weniger Um-Welt und immer mehr Mit-Welt. Immer mehr Teilhabe der Natur in ihrer geistigen Wesenshaftigkeit an den Taten der Menschen. Das betrifft auch ( und vor Allem ) das Denken!

Das DENKEN!
Die Leitgedanken und Leitplanken der großtechnischen Welteroberung und Profitabsicherungen:
DIE MENTAL-PROJEKTE!

„Mental-Projekte“ sind für mich die großen Leit-Gedanken, die zentralen und mit gößtem Aufwand forcierten Ideen, die sich dann irgendwann in technischer Form 'niederschlagen'.
An erster Stelle der 'Mental-Projekte' steht dabei die Atom-Bombe und damit unlösbar verbunden ein weiteres, das sich „weltweite atomare Abschreckung“ nennt.
Was ist das für eine Idee von der Welt, die dahin kommt, dass zur Wahrung und Absicherung von bestenfalls nach Jahrzehnten zu zählenden strategischen Allianzen, politischen Einflußsphären etc., die Erde selbst mit der absoluten Auslöschung im AtomTod zu bedrohen sei?
Was passiert da seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts?
Mit der Erde?
Oder, genauer gefragt, im Bewusstsein der wesenhaften Gestalt-und Lebensträger der Erde?
Nix?
Was passiert, wenn unsere große Grundkonstante im Denken, dass es eben solche „wesenhaften Gestalt-und Lebensträger der Erde“ gar nicht gibt, nicht zutrifft?!
Wenn es nicht nur um diese oder jene Befindlichkeiten unter Nationen geht, die sich den Globus unterm „atomaren Schutzschild“ so oder so aufteilen oder streitig machen etc.
(Und in Dumpfheit, Gier und Wahn, als nächstes Mental-Projekt, ihre paranoiagefärbten Raubzüge noch in den Weltraum und in die letzten Tiefen der Ozeane tragen.)
Was 'sagt' die Erde dazu?
Nix?
Passiert da nichts, wenn über Jahrzehnte hinweg tausende Atom-Sprengköpfe gebaut, eingebunkert oder auf Raketen geschraubt werden?
Ist demgegenüber das Bewusstsein der Gestalt-und Lebensträger der Erde genauso ausgeblendet, wie das der Menschen?
Hält „Mutter“ Erde jede Paranoia aus?
Stillschweigend – ohne Resonanz – ohne Gegenwehr?
Oder ist damit zu rechnen, dass hier ein Schnittpunkt erreicht ist, der nicht weiter mißachtet werden darf?
Ist es unvorstellbar, dass dann von der Erde selbst der Versuch unternommen wird, buchstäblich die Menschheit wachzurütteln?!

Wie das hinsichtlich der Katastrophe von Fukushima zu sehen ist, mag jeder Leser für sich selbst entscheiden.
Für mein Erleben war von der ersten Minute an "Fukushima" ein Stellvertreter-Ereignis, das nicht nur Japan betrifft.
Was dort passiert ist, passiert und passieren wird, geht die ganze Menschheit unendlich viel an!
Wenn aber auch diese Katastrophe letzendlich nur zu einer technischen Bewältigung Anlaß geben sollte und ein schneller und weltumspannender "Richtungswechsel" hinsichtlich der Menschheits-Projekte ausbleibt, sind noch andere 'Natur-Gewalten' wahrscheinlich.


Fukushima...und womit noch zu 'rechnen' ist!



Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Sept. 2011 geschrieben. Er wird hier unverändert neu veröffentlicht.
Es möge nun jeder Leser selbst entscheiden, was sich seitdem 'getan' hat. Insbesondere die wieder aufflammenden Artikel und Talkrunden in denen vor einem "unbedachten" und "überstürztem" Atomausstieg gewarnt ... und das Strompreis-Grauen an die Wand gemalt wird, stimmt mich da doch eher skeptisch.
Daher hier noch mal: 
Fukushima...und womit noch zu 'rechnen' ist!
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Es ist nun etwas mehr als sechs Monate her, seit in Fukushima der als bestenfalls statistische Größe zu berücksichtigende GAU ( oder Super GAU ) unvermittelt Wirklichkeit wurde. Von heute auf morgen war die Welt eine andere. Oder schien es nur so? Der SPIEGEL titelte bereits am 14.3: „Fukushima 12. März 2011, 15,36 Uhr DAS ENDE DES ATOMZEITALTERS“.

Zu schnell geschossen?
Wo sind wir sechs Monate später?
In Japan wird von der Atom-Lobby massiv die Wiederinbetriebnahme der wegen „Stresstests“ abgeschalteten Reaktoren betrieben und von Seiten einiger Ökonomen der internationalen Energiewirtschaft wird bereits gemahnt, Deutschland müsse den Ausstieg noch mal "überdenken".
Und wie wird auch hierzulande schon wieder "gedacht", diskutiert … und gerechnet:

Was sich wie bezahlt macht.-Was uns das alles kosten wird … wer das bezahlen soll, … der Renter in Gladbeck, der die Photovoltaikanlage des Zahnarztes in Garmisch finanziert ….. ob die Lichter ausgehen, der Blackout uns alle zur Naßrasur zwingen wird … und die Arbeitsplätze … der Export … die Wettbewerbsfähigkeit, der Wohlstandsverlust etc. etc....
In diesen Tagen, angesichts macher Artikel und Diskussionsrunden, muß ich mich auf die Erkenntnis einlassen, dass es zwei Kategorien von Menschen gibt: Diejenigen, die sich beim nächsten Schritt fragen, was sie mit ihm alles verlieren könnten … und diejenigen, die ihr vorrangigstes Augenmerk darauf richten, was mit ihm zu gewinnen sein wird.
Während die einen den Untergang der Industrienation Deutschland heraufbeschwören, sehen die anderen die große Chance eben dieser Industrienation exemplarisch vorzumachen, dass es geht!
Dass eine Industrienation eine Hochrisikotechnologie aufgeben kann, ohne auch nur ein Jota an „Lebensstandard“ zu verlieren. Ja, letztendlich sogar noch einen viel größeren erringen wird!

Was mich doch insgesamt an der Diskussion bedrückt, ist, wie sich nun nach knapp sechs Monaten die Meister der Rechenschieberei und Beherrschbarkeitsphantasien wieder zur Geltung bringen.
(Was ihnen mehr gelingt, als manchem lieb sein kann – jedenfalls komme ich nicht umhin, die zunehmenden .. und wer soll das bezahlen-Fragen der Journalistik so zu deuten)
Daher möchte ich aus meinem Blickwinkel auf eine weitere und weitestgehend unbeachtete Dimension des „Bezahlens“ hinweisen.
Das geht nicht ohne eine ganz persönliche Stellungnahme:

Die Frage nach der Atomenergie, die zuinnerst eine Frage nach der Verwandlung der Materie ist, beschäftigt mich nun schon seit ca. 30 Jahren. Da ich kein Physiker bin, kann ich zu den physikalischen Qualitäten eines Stoffes ziemlich wenig sagen. Ich nehme mir aber das Recht heraus, wenn nicht als Physiker, so doch sozusagen als „Gestiker“ auf die Stoffe zu schauen.
Was macht ein Stoff unter gewissen Verhältnissen? Wie verändert er sich unter welchen Beeinflussungen? Welche Gebärde zeigt er? Gibt es auch in der Materie so etwas wie eine „Gebärdensprache“, eine „Gestik“ mit der ein Stoff sein Verhältnis zur Umwelt bzw. Mit-Welt darstellt. Was ist Materiezerfall? Was ist Kernspaltung?
Und vor allem: Was ist RADIOAKTIVITÄT?

Kann dazu nur der Physiker etwas sagen? Kann man nur in physikalischen Begriffen darüber nachdenken, was da eigentlich passiert, wenn Materie „verstrahlt“?
Oder kann/muß jeder Mensch die Welt, die Dinge, die Stoffe, soweit befragen und begreifen, dass sie ihm etwas von ihrem 'Eigentlichen' zeigen? Eventuell sogar dem „Gestiker“ einen einfachen Hinweis geben können, der dem Physiker fremd bleiben muß?

Diese eigenen Fragen begannen bei mir in den Jahren des Nato-Doppelbeschlusses und unter den Transparenten „Der Atomtod bedroht uns alle“!
Und da dieser Tod eben nicht nur im Kontext einer militärisch-atomaren Bedrohung lauert, sondern auch im allseitig forcierten Ausbau der sogenannten „friedlichen Nutzung der Kernenergie“, war eine existentielle Auseinandersetzung damit unumgehbar.
Jedenfalls für mich.
Also, wie stehe ich dazu? Wie spricht das anbrechende „Atomzeitalter“ zu mir? Was vermag ich dazu zu sagen --- und ggf. dagegen?!

Ich habe mir schon damals erlaubt, ganz einfach zu fragen? Und ganz „unwissenschaftlich“!
Was ist das für ein Tod – der „Strahlentod“? Wie wirkt Radioaktivität auf komplexe Lebensgefüge, wie vor allem der Mensch eines ist? Was tritt damit Neues in die Welt ein? Kennzeichnet sich das „Atomzeitalter“, das ja auf allen Rängen etablierter Politik so euphorisch begrüßt, gefeiert und forciert wurde, auch durch eine völlig neue Qualität des Todes? Lag in der einen Hand die Verheißung „billiger und unerschöpflicher Energie“ für ein bequemeres Leben… und in der anderen, gleichsam in der Hinterhand, der neue und qualvolle Atom-Tod?
Der neue Tod durch Radioaktivität.

Und vor allem: Gibt es einen Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität?

Ist es egal, ob „spaltfähiges Material“ in der Erde eingebunden bleibt – eben an den Uranlagerstätten-oder einer künstlichen „Kernzertrümmerung“ unterworfen wird?
Eine immens wichtige Frage, und letztendlich die Kernfrage in der Kernenergie, da gewisse Verlautbarer nicht müde werden, nach Tschernobyl genauso wie nach Fukushima, die ausgetretenen Strahlenwerte zu den „natürlichen Strahlenquellen“ in Beziehung zu setzen. Und hier stellt sich unausweichbar die Frage, ob die natürliche und die künstliche Radioaktivität einen inneren Wesens-Unterschied haben, (der sich der rein physikalischen Messbarkeit entzieht) da sie auf höchst unterschiedliche Weise aus Zerfalls-und Wandlungsprozessen der Materie resultieren.

Um ein griffiges Beispiel zu nehmen:
Wenn Sie ins Leichenschauhaus geführt werden und dort mit einem adäquaten Messinstrument zu einem „Dosimeter“ vor zwei Leichen stehen, von denen die eine durch Entschlafen zu Tode kam und die andere durch Erschlagen, dann wird ihnen ihr „Dosimeter“ nichts anderes verraten, als dass beide in einem identischen Zustand sind, nämlich tot.
Ihr Meßinstrument zeigt einen Unterschied zwischen„Entschlafen“ und „Erschlagen“ nicht an!
Auf der reinen Prozeßebene des Lebens also sind beide Toten in einem absolut gleichen Zustand.

Aber jedes der Moral fähige Wesens wird trotzdem davon ausgehen, dass es da einen Unterschied gibt! Und dass dieser Unterschied zwischen „Entschlafen“ und „Erschlagen“ in der Gemeinschaft der Menschen eben strafbewehrt ist.Totschlag ist eine Straftat!

Ist es undenkbar, dass im Laufe der fortschreitenden Evolution eine tiefere Wesens-Vernetzung zwischen Menschheit und (Um) Welt sich vollzieht und im Zuge eines 'Bewusster-Werdens' bis in den Stoff hinein die moralische Dimension einer Handlung in die Wirksamkeit tritt und bei Nichtbeachtung „strafende“ Folgen nach sich zieht?
Diese 'Undenkbarkeit' jedenfalls ist der Kern-Gedanke, der mich nun schon einige Jahrzehnte umtreibt … und der mir sagt, dass, solange wir den großtechnischen „Totschlag“ ins Lebendige der Erde-- und durchaus der Mutter Erde---hinein begehen, wird uns, sozusagen systemimmanent, nichts anderes als der Tod---in neuem energetischem Gewand--- entgegentreten können. 

So gesehen, ist Fukushima m.E. nicht nur eine Herausforderung an unsere technische Bereitschaft, die Atomenergie durch Erneuerbare zu ersetzen, sondern auch eine Herauf-Forderung klarsichtig den Wesensunterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität zu erkennen und schnellstmöglich die gesamte Schöpfung -denn da ist nicht nur der Mensch allein bis in seine Grundfesten bedroht- aus der Todeszone der Atomenergie herauszubringen und in Zukunft herauszuhalten.

Nachsatz:
Der genannte Unterschied in der Radioaktivität ist einigen Naturwesen, ( die übrigens zur Zeit aus drängendster existentieller Not auf verschiedenen Wegen verzweifelt einen Kontakt zur Menschenwelt herstellen ) zutiefst bekannt.... und eine Bereitschaft, die Welt durch menschliches Handeln widerstandslos dem „toten Tod“ ( wie einige Naturwesen die Wirkung der künstlichen Radioaktivität nennen) zu übereignen, ist von deren Seite nicht (mehr) zu erwarten.
Vom Menschen weiterhin unverstandene „Naturkatastrophen“, sozusagen aus der Widerstandsbewegung der Naturwesen, dagegen eher.

Was dann zu 'berechnen' und zu bezahlen sein wird, könnte alles Vorstellbare überschreiten.

Atomenergie und künstliche Radioaktivität-Der leise „gegen die ganze Welt Krieg“!



Wir sind Teilhaber und Zeitzeugen eines neuen und so noch die dagewesenen Weltkriegs. Nur, dass es bei diesem Krieg nicht mehr um die „kriegerischen Auseinandersetzungen“ von Völkern und Nationen geht, sondern um einen Krieg gegen die gesamten lebendigen Grundlagen des Planeten!

Neu ist dieser Welt-Krieg insbesondere dadurch, dass er mit einer absoluten Nichtwahrnehmbarkeit einhergeht: Radioaktivität riecht nicht, lärmt nicht, drückt nicht, zieht nicht, ist unsichtbar und bleibt jeder direkten menschlichen Sinneswahrnehmung entzogen! 
Es ist nach der „Havarie“ in Fukushima sehr viel über Gefahren gesagt und geschrieben worden. Gefahren für die Menschen, Gefahren für Tokio, Gefahren fürs Gemüse, den Fisch etc. und vor allem Gefahren für die Wirtschaft, den Export usw..
Und wenn man z.Zt. die langsam verebbenden Nachrichten zu Fukushima sieht, dann ist auf die national-heroische Phase des opferbereiten Untertanen dort längst die der Ökonomie des billigsten Einsatzes und des geringsten Widerstandes gefolgt.
Japan nimmt es hin, dass Tepco seine 'Atom-Ausputzer' aus den untersten gesellschaftlichen Rängen rekrutiert und unter erbärmlichsten Sicherheitsstandarts in die Reaktor-Ruinen schickt. Das Zwangsinstrument zu diesem „Räum-Kommando“ entsteht durch 'Alternativlosigkeit' der ganz anderen Art, nämlich auf der Einkommensseite der Betroffenen. Wer Familie hat und diese ernähren will, muß auch einen solchen Job annehmen.
(sehr eindrücklich dargestellt im Frontal 21-Beitrag vom 4.10.2011:

Schon allein an dieser Praxis lässt sich exemplarisch ablesen, wie 'heruntergekommen' die ganze Atomtechnik in sich ist.
Da werden unter Risiko der größtmöglichen Verseuchung großflächiger Lebensräume über einige Jahrzehnte Milliarden eingenommen … und wenn dann doch eines Tages das „technisch Unmögliche“ eintritt, macht man sich im Zuge breit angelegter Verschleierung und Desinformation vom Acker und überlässt die „Ruinen“ den bereits „Ruinierten“!
Da zeigt sich schon anfänglich und stellvertretend für andere 'führende Industrienationen', wie teuer uns der einige Jahrzehnte erzeugte „billige Atomstrom“ noch zu stehen kommen wird.
Und die Überlassung der (Atom) Ruinen an die Ruinierten wird in den nächsten Jahren, auch jenseits brutal-kapitalistischer Umtriebe, noch zunehmen.
Denn auch hier kommt ins Spiel, was Kern-Thema dieses Blogs ist: Atomenergie und künstliche Radioaktivität in ihrer eigentlichen Vernichtungs-Wucht gegenüber allem Lebendigen!
In den ersten Tagen nach der "Havarie von Fukushima" hat man mit einer gewissen Erleichterung darauf hingewiesen, dass die Radioktivität durch einen 'günstigen Wind aufs offene Meer getrieben' worden sei.
Und was macht die Radioaktivität über dem Meer?
Sie regnet irgendwann ab!
Durch Abregnen kontaminiert sie das Wasser? ( Zusätzlich zu dem, was schon aus Fukuskima direkt an „kontaminiertem Kühlwasser“ ins Meer geflossen ist.)

Und das Wasser?
Ist chemisch gesehen eine „wässrige Lösung“.
Und geistig gesehen?
Selbst wenn man, sozusagen als 'gestandener Zeitgenosse', mit dem 'Geistigen in der Welt' nicht allzuviel anzufangen weiß, kann einem, jedenfalls wenn man nicht so schläfrig in der Welt steht, dass man sogar seine eigenen Träume komplett verschläft, eigentlich nicht entgangen sein, dass das Wasser bis in die Traumbilder hinein mit „Bewusstsein“ zu tun hat.
„Wasser ist Leben“ heißt es kurz und bündig!
Richtig! Wasser ist zutiefst mit allem Leben der Erde verbunden!

Kann (muss) aber, mit einem erweiterten 'Lebensbegriff', das Wasser der Weltmeere, über seine materiellen Grundbedingungen für die 'Biosphäre' hinaus, als 'Welt-Stoff' mit geistiger Bedeutung gesehen werden?
Hat das Fließen, Strömen und Beleben das im Wasser wirkt eine geistige Voraus-Setzung und einen 'Nachklang' in alles Lebendige hinein?

Ist letztendlich das Wasser der Meere auch als 'großflächiger Anker' eines kosmisch-irdischen Bewusstseins zu sehen?
Nach meiner Sicht der Dinge ist dem so!
Das Wasser der Welt ( vor allem das Salz-haltige ihrer Meere) ist zutiefst mit dem Bewusstsein allen Lebens verbunden!
Und was ist dann folgerichtig die radioaktive Verseuchung der Meere, über die Schädigungen im Biologischen hinausgehend, noch?
Bewusstseinsverseuchung!
(Der Begriff "Bewusstseinsverseuchung" wird vielen einigermaßen befremdlich erscheinen, ist aber das was man sich vorstellen muß, was eben in der 'Tiefe des Menschen-Wesens' ausgelöst wird.)
Womit bezahlt die Menschheit demnach also, jenseits verseuchter Fische und Algen etc., noch den „billigen Atomstrom“?
Schleichendes Herabdämmern der Bewusstheit!
Schleichender Substanzverlust im Denken!
Langsames 'Ausdünnen' der Vitalität! (Vita=Leben)
Und das bis in die allgemein gesellschaftlichen und politischen Ebenen hinein!

Nun, dümmer als jetzt, kann die Gesellschaft im Allgemeinen und die Politik im Besonderen doch kaum noch werden, wird wohl mancher einwenden.
Doch das bleibt abzuwarten.
Ich möchte dahingehend nicht zu weit 'spekulieren', aber ich rechne damit, dass man in den nächsten Jahren und Jahrzehnten an einer nicht zu übersehenden Zahl von Menschen einen eigenartigen 'inneren Substanzverlust', gleichsam eine Verantwortungs-Entkernung festzustellen haben wird.(Bewusstseinsdefizite und inneren Substanzverluste, die man geradezu mit einem 'Gähnen über dem Abgrund' beschreiben könnnte, sind sicherlich auch -und namentlich in der jüngsten- Geschichte bis in die Gegenwart hinein zu verorten. Ich fürchte aber, dass die langfristigen Mental-Wirkungen künstlicher Radioaktivität alles bisher gesehene noch weit übertreffen werden.)
Über all diese Folgen für den Menschen und seine Um-Welt hinaus, ist aber aber noch zu fragen, was passiert mit dem Wasser selbst, wenn nun in Fukushima Millionen Liter Kühlwasser radioaktiv (d.h. mit dem Materie-Tod) verseucht und so mit dem absoluten Gegenteil seiner selbst – eben dem 'Leben' - "kontaminiert" wird?
Wenn das absolut Tote dem Lebendigsten und dem Träger allen Lebens geradezu eingeimpft wird!
Was passiert da im Leben – und im leben-wollen der Erde selbst?
Nix?
Sind das wirklich 'vernachlässigbare Kontaminationswerte' – fein verteilt – nahe an der Grenze der „Nachweisbarkeit“?
Sieht das Wasser – in seiner geistigen Welt-Qualität- das auch so?

Wie wird also das Wasser sich dazu verhalten?
Wird es still seine tiefste Vergiftung ertragen?
Oder wird es mit noch nie gesehenen Wasser-Gewalten reagieren?

Ich fürchte, dass schon eine bloße Frage in Richtung 'reaktives Wasser' bei den heutigen wissenschaftlichen Gepflogenheiten wenig Chancen auf ernsthafte Prüfung hat.
Wer wollte sich „wissenschaftlich“ darauf einlassen?
"Wissenschaftlich" weiß man heute zwar, dass die gängigen Weltmodelle nicht mehr aufrecht zu erhalten sind. Da weiß man auch, wie z.B. Hans-Peter Dürr* schreibt, "dass es Materie nicht gibt" - Jedenfalls nicht so, wie wir sie uns immer gedacht haben. Und trotzdem man sehr viel weiß, bzw. wissen könnte, kommt man im großen und ganzen nicht dazu, die Welt in ihrer materiellen 'Gestalt' als grundlegend geistig verortet zu erfassen!

Wer wollte also ernsthat und "wissenschaftlich" darauf verweisen, dass uns z.B. die gesamte „Frühwarntechnik“, die wir mit Millionenaufwand erfinden, konstruieren und in den Meeren versenken, nichts helfen wird, wenn wir nicht vorher gewissermaßen ein Frühwarnsystem im eigenen Bewusstsein installiert haben und das Wasser an und für sich – und seine zunehmende Eigen-Bewußtheit und Resonanzfähigkeit begreifen. 
Eine zunehmende Eigenbewusstheit und Resonanzfähigkeit,insbesondere des Wassers, ist, nach meiner Sicht der Dinge, der 'Ort' an dem die Evolution in der Jetztzeit stattfindet!
( Hier im Blog schon mehrfach in formelhafter Kurzfassung benannt: Das Elementare der Erde kommt zunehmend in Wahrnehmung und Resonanz zum Mentalen der Menschheit ---- Da die 'Resonanzen' - vor allem in ihrer katastrophalen 'Ausbrüchen' auf der Zeitschiene verzögert und versetzt erscheinen, werden sie, mit dramatischen Folgen für die Menschheit, nicht mit den eigentlichen Auslösern in Verbindung gebracht.)

Was also steht an?
Ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Natur-Erkenntnis in Richtung ihrer tieferen „Lebendigkeit“ einhergehend mit einer radikalen, extrem beschleunigten Umsteuerung auf den Gebieten der Technik!! Stichwort: Erneuerbare Energien!
Kurzum: Wenn wir nicht begreifen, dass uns letztendlich das Entsetzen nicht minder erfassen sollte, wenn die Radioaktivität aufs Meer, denn in die Metropolen treibt, bleibt uns das Wesentliche verschlossen.... und das Tor zu weiteren Katastrophen wird sperrangelweit geöffnet! ( Dass die erste Sorge des Menschen dem Menschen gilt, ist selbstverständlich - aber ebenso selbstverständlich sollte werden, dass Radioaktivität immer schädigt .. auch die Luft und das Meer! )
Die Verbreitung von künstlicher Radioaktivität ist, wie schon eingangs gesagt, eigentlich eine Kriegshandlung.
Ein gegen die ganze Welt-Krieg!

Das muss jeder sich endlich in aller Klarheit vor Augen führen!
Ein Krieg, der dadurch besonders gefährlich wird, da er in der eigentlichen Dimension seiner vernichtenden Tiefe unerkannt bleibt!
Nur, unerkannte Wirk-lichkeiten führen nicht zu Aufhebung der Wirkung!
Schon ein Sprichwort sagt: „Unkenntnis schützt vor Strafe nicht!“

Fukushima war (und ist) das schrille Läuten einen „Welten-Weckers“.

Wenn auch dieses 'Läuten' im großen und ganzen ungehört verhallt … und der leiseste und umfassendste aller Weltkriege fortgeführt wird, halte ich Folgen, die uns noch sehr lange Zeit buchstäblich in Mitleidenschaft ziehen werden, für schier unvermeidlich.

Noch ist die Zukunft dahingehend offen.
Noch können wirs packen!

In diesem Sinne
tatkräftige und sonnige Zeiten!

* dazu zwischenzeitlich einige aktuelle Anmerkungen hier: http://erdaufgang.blogspot.de/2013/03/vom-leben-der-erde-in-gefahrlichen.html


....und einige 'korrespondierende' Gedanken: http://denkgarten.blogspot.de/

Christentum und Atomenergie



 Hat das Christentum einen 'Kern', der die 'Kernspaltung' der Materie ausschließt?
Das ist die Frage die sich die gesamte Christenheit ( insbesondere in den Parteien, die sich mit dem Adjektiv "christlich" im poltischen Spektrum bewegen) beschleunigt stellen sollte.
Die Zerstörungsgewalten die mit der Nutzung der Atomenergie, sowohl militärisch als auch sogenannt 'friedlich', sind für jeden Menschen unverhüllt sichtbar. Sofern er sie denn sehen will!
Im 'Sehen' und ' Erkennen' kommt dem Christentum eine Aufgabe zu, deren Bewältigung  entscheidend an der Gestaltung der Zukunft beteiligt sein wird. Sofern das Christentum ( d.h. auch die Christen in ihrer Individualität) sich überhaupt in Fragen der Atomenergie speziell und 'in der Tiefe' angesprochen fühlt.

Zu der in der Atomfrage drängend notwendigen 'Tiefe' einige Anmerkungen:
Wenn man sich so umschaut, was von der offiziellen Seite des Christentums zur Atomenergie gesagt wird, kann man den Eindruck haben, dass zwar etliches im Bereich "Atomenergie und Ethik" gesagt wird, das Wesentlichste, sozusagen der Kern des Christentums, in der Atomfrage aber dennoch nicht erkannt ist.

Was ist hier als „Kern“ gemeint?
Das Christentum hat, wenn man es als über Verkündigung und Lehre sowie den Tätigkeiten im allgemein Sozialen und Ethischen hinausgehend ansehen kann, eine Besonderheit und eine Tatsache zur innersten Begründung, die für nicht wenige Menschen eine schier unglaubliche Zumutung ist: Die Auferstehung des Christus!
(Die Auferstehung in ihrer Wirklichkeit und Bedeutung für die gesamte Welt zu erfassen, ist eine so vielschichtige und letztendlich 'allumfassende' Angelegenheit, dass hier nur ein kleiner Ansatzpunkt gesucht werden kann.)
Um eine solche erste 'Annäherung' zu finden, möchte ich den Zugang in diese zentrale Begründung des eigentlichen Christentums daher in eine Frage kleiden:
Läßt sich, in extremer Verkürzung auf die Frage nach der Atomenergie 'zugeschnitten', die Auferstehung des Christus so denken, dass durch den Durchgang eines Gotteswesens durch den Tod, die der Materie innewohnende Todesbestimmung zuinnerst und gleichsam 'keimhaft' aufgehoben werden konnte? Dass seither 'alle Welt' bis in den Stoff hinunter, etwas anderes, etwas NEUES werden kann. Dass bis in die Materie hinein NEUE Freiheiten, neue 'Sympathien', Synthesen und Synergien in einer Potentialität gleichsam 'verborgen' sind.
Wenn diese 'Auferstehungs-Entwicklungs-Potentialität' bis in die Materie hinein vorhanden ist, dann ist die Auferstehung des Christus in der Erdenwelt buchstäblich ein 'Vor-Gang', ( im Sinne von Voraus-Gehen) der aus der Tat eines Einzelnen in einen Menschheits-Prozess übergeleitet werden kann, soll und muß.*

Die Auferstehung des Christus hat, nach meinem Verständnis, als reales Wirken – insbesondere durch eine neue innere Qualität des Lichts - zu ersten Umwandlungen und Aufbauprozessen in der Natur geführt und sie kann, durch die Mittlerstellung des Menschen, in der weiteren Zukunft vielschichtige belebende und helfend-heilende Auswirkungen in alle Lebenszusammenhänge, bis in die Materie hinein, entfalten.
Verkürzt läßt sich sagen: Neu-Schöpfung ist möglich.

An entscheidender Stelle einer so in der Welt verankerten Schöpfungs-Potentialität aus einem Auferstehungs-Weltverständnis steht, und das kann beflügeln oder bedrücken, wie schon oben angedeutet, der Mensch!
Der Mensch.
Der 'Umkämpfte' im Kosmos. ---
Wer kennt nicht den, auch unter Ökologen sehr beliebten 'Witz', von der nach der Befindlichkeit befragten Erde, der dann auf die Diagnose sie 'habe' Homo Sapiens tröstlich geantwortet wird „macht nichts, das geht vorbei“.
Ebenso wie Schädlingsbefall irgendwann endet. - Spätestens, wenn es nichts mehr zu 'befallen' gibt.
Der Mensch also letztendlich doch nur ein „Irrläufer der Evolution“!

Man möchte es schier hinausbrüllen: Das ist der Mensch nicht, so ist er nicht gemeint! Aber das kann er werden!
Und wenn er das wird, ist er es aus Mißbrauch seiner Freiheit geworden!
Der Mensch ist nicht als „Irrläufer der Evolution“ angelegt.
(Unter verlorenen „Irrläufern“ wäre nicht Gott selbst in Christus in die Erdenwelt eingetreten!
Mit etwas Pathos lässt sich an der Stelle sogar sagen: Der Mensch ist die Hoffnung Gottes!)

Und vor diesem Hintergrund ist eigentlich unsere gesamte (katastrophenreiche) Jetzt-Zeit zu sehen: Der Mensch hebt oder 'versenkt' die gesamte Evolution – Das ist seine Ent(d) scheidung!!
Und diese Entscheidung hat zutiefst mit der Erkenntnis der Atomenergie zu tun!
Denn was ist Atomenergie letztendlich?
Die radikalste Umpolung eines Teils der Materie der auf natürlichem Weg in die Schwere und Auflösung geht, damit gewissermaßen 'auf der anderen Seite des Lebens' mehr (Auferstehungs)- Licht bis in die Materie hinein wirksam werden kann!
Mit lebendigen Begriffen gedacht: Ein leiser und stiller ( Wandlungs)-Abschied von der Erde wird verunmöglicht, der 'Stoff' wird förmlich 'zurückgerissen' und in technischen Wandlungsprozessen der menschlichen „Energiegewinnung“ zugeführt. Der dem Stoff zutiefst innewohnende 'Tod' wird dabei als künstliche Radioaktivität frei ... und kann, bei "Freisetzung" alles Leben mit nach 'unten' reißen!
Ins vernichtende Gegenteil einer 'Auferstehung'!

Auch das ist absolut NEU!
Auch dafür gibt es keine geschichtliche Entsprechung.
Trotzdem muss es menschheitlich erkannt werden! ( und von den 'Christen' sollte diese schwärzeste aller möglichen Umpolungen als erste erkannt, geächtet und gebannt werden! )
Daher noch einmal die Frage: Kann man mit der Vorstellung, dass die Uranlagerstätten gleichsam Friedhöfe überlebter Materiestrukturen des Erdorganismus sind, aus denen letztendlich, und jenseits ihres vordergründigen Energiegehalts, nur Tod und Niedergang herauskommen können, bestenfalls bei sogenannten Naturvölkern oder sogenannten "Primitiven" auf Verständnis stoßen?
Wie groß sind die Chancen auf nur ansatzweises ( und meinetwegen "primitives ) Verständnis im Rahmen des so oft zitierten „christlichen Welt- und Menschenbildes“, dass es zutiefst unchristlich ist, wenn das radikale Gegenteil von „Auferstehung“ im Menschen-und Erdenleben, nämlich Niedergang durch Zerstörung der tragenden Lebensstrukturen, vorangetrieben wird?

Hier entscheidet jeder Mensch, wenn er unterscheidet, mit welchen Kräften er die Zukunft 'hereinholen' will. Kräfte des Lebens, die die Materie neu ergreifen und beleben können oder Kräfte des Todes, die so weit in die Schwere und Todesszone gekommen sind, dass sie die Materie förmlich mit Todeskeimen anstecken und in allem Lebendigen schleichend alle Lebenskräfte zerstören. Stichwort: künstliche Radioaktivität!
Und vor diesem Hintergrund sollte sich eigentlich jeder „Christ“ (auch und ggf. insbesondere diejenigen,  die das "Christliche in ihrem Parteinamen führen) fragen, ob die Entbindung der Atomkräfte, auch unter Maßgabe einer sogenannten „friedlichen Nutzung“, nicht der buchstäblich elementarste und letztendlich 'Wider-Christlichste' Mißgriff ist auf den man überhaupt verfallen kann?!
(Mir erscheint dieser "Mißgriff" von so tiefer und einschneidenster Bedeutung, dass ich mich gelegentlich veranlasst sehe, zu fragen, ob man gegenüber dieser Umpolung des eigentlich "Christlichen" nicht Begriffsschöpferisch tätig werden muß? Gibt es einen Begriff, der dem der Auferstehung diametral entgegengesetzt ist?-Läßt sich von einer Ab-Ergehung sprechen?)

Deutschland hat sich in Folge der Atom-Katastrophe von Fukushima prinzipiell zu einem defintivem Ausstieg aus der Atomenergie entschieden.
Es ist nur zu hoffen, dass es bei dieser Entscheidung-trotz aller ökonomischen Verlockungen- bleibt und sich viele Staaten ebenso zu einem Ausstiegs-Entscheid durchringen.

*Anmerkung: Eine so verstandene Auferstehung kann zwar insbesondere aus dem Christentum gewonnen werden, ist aber nicht konfessionell an dieses gebunden.
Die Auferstehungs-Tatsache in ihrer Bedeutung für die 
gesamte Schöpfung steht jedem Menschen zur Erkenntnis und Teilhabe bereit.)